10 Jahre Arbeit(en)
Puh, geschafft. Heute, bzw. eigentlich schon am Samstag vor 10 Jahren ging der Ernst des Lebens los, mit dem ersten “Arbeitstag”.
Freute ich mich damals noch jung und naiv “Juchhu - nie wieder Prüfungen”, so stellte ich recht schnell fest, dass das Arbeitsleben eine ständige Prüfung ist - und viel mehr Zeit, Nerven und graue Haare kostet, als Schule und Hausaufgaben oder Studium und Heimarbeiten es jemals taten. Zumindest taten die das nie längerfristig.
Rückwärts betrachtet kann ich mit den 10 Jahren recht zufrieden sein, denn alles in allem haben mich diese 10 Jahre ganz schön verändert, nicht zuletzt durch die vielen bayrischen Arbeitskollegen, die Prozesse und Normen eines Großkonzern mit seinen vielen vielen Chefs und Chefs, nein, auch so Dinge wie die kurze Zeit in den USA haben meine Blickwinkel teils drastisch verändert.
Und wer der Meinung ist, dass ein 50% Grauhaaranteil mit 31 Jahren viel zu gering ist, da diese ein sicheres Anzeichen für nur 50% Auslastung sei und eher bei 100% grau oder Glatze liegen sollte, der stimmt mir bestimmt in meinem Entschluss ab sofort ein Abendstudium zu machen voll und ganz zu
Nach 10 Jahren Arbeit, in der man mehr als nur das eine oder andere mal sehnsüchtig an Schulzeit oder Semesterferien zurückdenkt… wird es wieder Zeit eine Schulbank zu drücken. Daran haben auch die fantasievollen und netten Kleinigkeiten meiner Kollegen zum Jubiläum nichts geändert. Ach verdammt… nun sollte ich vielleicht doch eine Runde schmeißen *g*.
Bin mal gespannt… wie schnell ich die Nase voll haben werde, ein zusätzliches Abendstudium deucht mir entgegen eines Vollzeitstudiums doch etwas weniger entspannend. Bleibt zu hoffen, dass die Studentenparties an den anderen Abenden und am Wochenende das kräftig rausreißen werden.










