Dezember 9, 2008 um 12:00 Uhr
Die Arbeit läuft gut, hier in den Niederlanden. Keine Probleme bisher, nur Kleinigkeiten die ich vor Ort im Labor lösen konnte.
Ich frage mich allerdings, ob es hier “normale” Taxifahrer gibt. Der erste war ein ganz netter, der kein Holländisch, kein Englisch und kein Deutsch gesprochen hat.
Der zweite -heute morgen-… verschwand plötzlich. Der dritte war dann als Ersatz sehr schnell da, verfuhr sich aber völlig und ich gab via Google Maps über mein iPhone und meine Erinnerung an den letzten Besuch vor vier Jahren Wegbeschreibungen.
Der vierte sagte, alles kein Problem, er kenne den Weg - bis er beim Spurwechsel einen Bus übersehen hat und diesem reinfuhr. Verletzt wurde außer dem Taxi, dem Bus und meinen Nerven aber niemand.
Momentan ist mein Adrenalinspiegel also recht hoch, auch ohne, dass ich in einem Coffee Shop sitze und legal Pot rauche.
Das nächste mal, das steht ja mal fest, nehme ich aber wieder einen Mietwagen.
Gerade gespielt:

Grand Theft Auto IV
Dezember 8, 2008 um 12:00 Uhr
(Übersetzung folgt hoffentlich… wenn ich mehr Internet-Verbindungszeit habe…)
My Internet connection is limited to 60 minutes a day. The reason is simple: I arrived at the Netherlands. This is a small country in Europe, which has illuminated highways - all night long. Probably because energy is expensive those days, they have to save it elsewhere. Bad luck it is my internet connection that got limited.
Anyway… The travel by ICE train was as fun as usually. 30 Minutes before the scheduled departure, the train arrived. Another 30 minutes later than planned, we started the journey. The high-speed train got the time back, because it felt more like an airplane between Frankfurt and Cologne, than a roller coaster trip.
Unfortunately, the board service was short on men power. Very short to call it by name, there was no board service at all. At least outside of the train, we passed SPAMALOT. Nice.

My arrival at the Netherlands was short and painless. I dropped out of the first train somewhere at Utrecht and managed to get into the right half of my next train, so I finally ended up in Den Haag.
Hungry and tired, I went to Burger King, because all other food I could see or smell … was like… fat fries with fat burgers and fat waffles.
Burger King… have it your way. Ok… if this means that no one is going to serve you - than Den Haag has the best Burger King of the world. The staff played the game: “Oh a hungry customer, let’s not see him”. Three out of five left the “restaurant”. And it’s really weird to be at BK’s standing in the front line, 5 waiters ahead, and no one is going to take any action.
I stayed mulish and after an epic time frame, someone had mercy and took my order. Ok, his English was very… strange. The question “Eat here?” sounded exactly like “Light beer?“…
Switching to my new tactic, a constant “yes, yes, yes” to every question, I was able to get something which looked edible.
After the fat king size fries, I decided to take a taxi to the hotel. I approached the taxi stand and wanted to enter the second one, because the first car did not make the impression as it could drive. Well, ten seconds later I was redirected to the first one in line and ended up with a friendly taxi driver from Afghanistan, who did not speak German, Dutch or English. At least he could read the street name and copy it into his “navigation device”, which was duck taped to the front window.
I am sorry that I did not take a picture, but I was a little bit afraid to show my iPhone and lose my life.
Somehow, I cannot remember when, we arrived at the hotel. I had to pay 30 €uro. I did not complain and took my luggage as fast as I could and entered the hotel. It is a nice one, directly at the beach. My first impression is very good, but I hate the 60 minutes Internet per day rule. Probably in the middle of the hot po*n stream, I’m going to lose my con
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Currently watching :
Finding Neverland (Widescreen Edition)
Release date: 2005-03-22  |
Dezember 7, 2008 um 12:00 Uhr
(English Version)
Erhöht die Dämme, versteckt die Fahrräder, laßt die Bierpreise niedrig und stoppt das Teilen von Zügen. Ich bin auf dem Weg in die Niederlande.
Während mein Bruder heute aus Las Vegas zurück kommt, verlasse ich das Land. Ich dachte das wäre eine gute Idee, aus zwei Gründen:
1.) Ich möchte meinen vermutlichen Pleite-Bruder nicht durchfüttern müssen.
2.) Ich kann in Holland Vor-Ort-Forschungen anstellen, ob die Wirtschaft dort auch so düster aussieht wie in Deutschland - oder ob ich gleich da bleiben sollte.
Wenn es der Wirtschaft genau so dreckig geht wie hier, habe ich immerhin noch Heineken und legales Gras.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich dort eine Internetanbindung habe. Also, bleibt dran…
Dezember 6, 2008 um 12:00 Uhr
(English Version)
Fast jeder Ökonom ist gerade dabei Weihnachten und Neujahr mit seinen schrecklichen und vernichtenden Vorhersagen über die Deutsche Wirtschaft zu töten. Die Leute werden keine Weihnachtsgeschenke kaufen, weil sie zitternd vor Angst unter ihrem kleinen Weihnachtsbaum sitzen werden und all ihr Geld sparen, um sich im Januar etwas zu Essen kaufen zu können - was nicht leicht ist, ohne Arbeit.
Die Ökonomen sagen einen Einbruch des BSP zwischen einem (bester Fall) und vier (realistischer Fall) Prozent vorher. Der einzige Weg das zu verhindern: Die Steuern unverzüglich senken.
Zum Beispiel die Mehrwertsteuer zurück von 19% auf 16%, zumindest für ein Jahr lang. Andernfalls ist die große Rezession nicht länger vermeidbar und der große Crash wird jeden treffen wie der Meteroid die Dinosaurier.
Anstatt darauf zu hören, spielt Merkel weiter Völkerball. Statt die Steuern zu senken, gehen die Politiker her und senken den Bierkonsum, indem sie Geld für eine Kampagne von Bildern mit ohnmächtigen Teenagern in Pfützen von Erbrochenem ausgeben. Ich bin sicher, das hilft.
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Gerade gehört:
Puke Pile
Von Screaming Afterbirth |
Dezember 5, 2008 um 7:30 Uhr
(English Version)
Nachdem ich von meinem kleinen Ausflug an einen studentenfreien Ort zurück gekehrt bin, um die letzten zwei Gruppen für meine Präsentation und Labor-Show einzusammeln, fand ich nur noch ein paar Studenten vor.
Die Mehrheit ist nach dem kostenlosen Mittagessen einfach verschwunden (wer unsere Kantine kennt, kann das nachvollziehen) und nicht mehr aus der Mittagspause zurück gekommen.
Ich wundere mich nur, ob meine Präsentation zu langweilig war, oder ob die Studenten einfach zu faul waren um an einem Freitag Nachmittag zu bleiben und mir zuzuhören.
Ich wette ja auf den zweiten Punkt… Es wird langsam Zeit, dass die Finanzkrise den Arbeitsmarkt trifft… oder etwa nicht?
um 12:00 Uhr
(English Version)
Wohoo, ich habe es geschafft zu entkommen, indem ich die Mittagspause schamlos ausgenutzt habe. Ich bin geflohen, bevor ich zwischen hunderten von Studenten, die meine Firma eingenommen haben, verloren gehen konnte.
– Geflohen? Wovor? Ich dachte Du sitzt in Deinem Büro und verstaubst bei dem Papierkram?
Ähm… nein. Nicht im Moment.
Heute ist der “Hochschultag”.
Wir haben Studenten von drei Hochschulen, die unsere glorreiche Firma besuchen.
Und mein Beitrag -weil ein Teil von mir selbst Student ist- ist es sie herum zu führen. Ich darf ihnen erzählen, was ich den lieben langen Tag machen soll und das es super ist ich zu sein und meinen Job zu haben.
Natürlich muss ich einen dunklen Anzug und eine Krawatte tragen. Ich zeige KraftPunkte über Prozesse - und noch mehr Prozesse. Ich präsentiere meinen technischen Job in einer Art und Weise, die nur noch eine Frage offen läßt: Wo ist der technische Teil…?
Alle fünf Minuten ermuntere ich die Studenten nun Fragen zu stellen. Und das tun sie. Sie fragen eine ganze Menge. Und was denkst Du, fragen sie wohl am häufigsten?
Ja Mann, Du hast richtig gelegen. Die am meisten gestellte Frage des Tages:
Müssen Sie jeden Tag Anzug und Krawatte tragen…?
Klingt, als ob ich einen richtig interessanten Job habe, und wirklich spannende Geschichten zu erzählen…Verdammt.
Dezember 4, 2008 um 3:40 Uhr
(English Version)
Es ist ja wirklich nett und freundlich, wenn jemand Deinen Block liest und einen Kommentar hinterläßt.
Es ist elegant, wenn deine Blogsoftware oder dein Provider dir hilfreiche Tipps und Tricks zeigen, nützliche Werkzeuge vorschlagen, die dir helfen immer besser zu werden.
Aber es ist nicht sehr freundlich, wenn der Provider hergeht und deine Webseite überall mit Werbung zukleistert. Ein kleiner Textlink oder ein kleines Bild mag ja noch ok sein, wenn sie anfangen überall personalisierte Werbung zu schalten.
Der Provider verwendet dafür deine Tags und Schlagzeilen, und platziert dann den “am besten passenden” Werbebanner gleich neben deinen Blogartikel.
Ein Beispiel: Ich ziehe gerade die SPD in den Dreck (Öhm, in Wahrheit liegt die ja schon dank Eigenarbeit drinnen), während ich meine persönliche Meinung über die Hessen-SPD zum Besten gebe - und mein Provider verwendet die Schlagworte und Tags “Politik, Partei, SPD” und klatscht die neuste SPD-Werbeanzeige zur hessischen Landtagswahl direkt neben meine eigene Überschrift.
MySpace geht da sogar noch einen Schritt weiter.
Sie haben mich analysiert und dabei herausgefunden: “Hey, der schreibt einen englischen und einen deutschen Blog (Block).” Nach langwieriger Forschungsarbeit… platzieren sie dann den folgenden Werbebanner in mein Profil, so dass ich ihn jedesmal wenn ich einen neuen Artikel schreibe ansehen und lesen muss:

Vielen Dank, MySpace. Verdammt!
Dezember 3, 2008 um 1:33 Uhr
(English Version)
Aktuelle Stimmung:
erheitert
Dank der CDU, wird jeder in der Welt diese Tatsache in naher Zukunft nun endlich lernen:
Deutsche sprechen Deutsch (in Deutschland).
Nie mehr dumme Fragen für Austauschschüler im Ausland: “Welche Sprache sprecht Ihr eigentlich in Deutschland?”
Nie wieder Bayern, welche die Grenze in Dein Land übertreten und Chinesisch sprechen und es dann einen “Dialekt” nennen.
Niemals mehr amtsdeutsches BlaBlaBla, nur noch klare Worte und einfacher Text.
Und wann immer sich irgend jemand nicht an diese Regel hält, ziehst Du einfach das Gesetzbuch hervor: Deutsche sprechen hochoffiziell Deutsch in Deutschland.
Danke Frau Bundeskanzler. Das ist eine großartige Idee, viel besser als Steuersenkungen, um damit die Wirtschaft anzukurbeln.
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Gerade gelesen:
German: How to Speak and Write It (Beginners’ Guides)
Von Joseph Rosenberg
Erscheinungsdatum: Am 11.09.2008 |
Dezember 2, 2008 um 7:22 Uhr
(English Version)
Aktuelle Stimmung:
erregt.
Woot
(Halt nein, warte: WOOT!)
Diese Woche ist so eine Art Traumwoche von mir - und das im Büro!
Wir haben ein großes internationales Meeting einer bekannten amerikanischen Idustrieorganisation, welches von unserer Firma am Stammsitz veranstaltet wird. Über 25 Firmen aus ganz Europa haben sich in unseren Laboren versammelt, um ihre Produkte zu testen und weiter zu entwickeln.
Es sind (fast) keine Marketingleute anwesend, nur Entwickler, Hardwarker und andere Geeks aus ganz Europa. Die Firmen haben quasi ihre “Besten der Besten”, Männer und die Prototypen ihrer neuesten Produkte geschickt, um eine riesige LAN-Party für Erwachsene zu veranstalten - und um zu sehen wie die Sache (die Produkte) laufen.
Meine Aufgabe ist es, die Sicherheit zu testen. Im Grunde bedeutet dass, ich kann alle Dir bekannten Hackertools, sowie die streng geheimen von denen Du noch nie gehört hast verwenden, und damit versuchen einen Weg hinein zu finden. Ich habe dafür “Sicherheitssoftware”, die mehrere zehtausend Euro kostet, und verwende sie einzig und allein mit dem Ziel das Produkt zu knacken. Ich denke nicht einmal das BKA hat neben ihrem Bundestrojaner diese Hilfsmittelchen. Wenn da ein wunder Punkt ist, ein Bug oder eine falsche Konfiguration: Finden, einbrechen, zerstören!
Kannst Du Dir irgend etwas vorstellen, dass mehr Spaß macht?
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Gerade gelesen:
Hackers Delight
Von Henry S. Warren |
Dezember 1, 2008 um 10:12 Uhr
(English Version)
Aktuelle Stimmung: clever
Heute musste ich mich abhetzen, dass ich auch ja rechtzeitig an der Uni bin, den die erste Klausur des Semesters stand auf dem Plan.
Da ich Wirtschaftsinformatik studiere, war die Klausur heute für das Fach: Betriebssysteme & IT Netze.
Nachdem ich nun fast drei Monate mit Tanenbaum ins Bett gegangen bin, bin ich froh, dass alles vorbei ist.
Die Prüfung selbst war recht interessant. Es war die am meisten Fordernde, seid ich wieder angefangen habe die Hörsäle unsicher zu machen.
Eine recht große Anzahl von Studenten verschwand schon nach 15 Minuten aus dem Saal. Der komplette Rest schrieb bis zur allerletzten Minute. Kein einziger ist zwischen drinnen auch nur aufs Klo gegangen. Die Prüfungsfragen selbst waren weder zu schwer noch zu leicht, aber umgerechnet hatte man genau 1 Minute und 47 Sekunden pro Frage. In dieser Zeit musste man sie lesen, verstehen, nachdenken und niederschreiben - und nein, es war kein MC Test.
Ich glaube ich habe noch nie so viele Worte in so kurzer Zeit geschrieben. Ich hoffe nun mal, der Professor hat auch noch einen Doktortitel oder betreibt nebenberuflich eine Apotheke. Ansonsten kann er meine Hieroglyphen bestimmt nicht entziffern…
Übrigens,… nachdem der Test vorbei war, gab es einen gewaltigen Ansturm auf das Forum im Online Campus. Mehr Beiträge als jemals zuvor. Ich frage mich nur, warum…?
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Gerade gelesen:
Modern Operating Systems
Von Andrew S. Tanenbaum  |