Mark's Block

Der 8 Stunden Zug

Dezember 11, 2008 um 12:00 Uhr

(English Version)

Naaahh, nicht der 8-Uhr Zug. Es war der 8-Stunden Zug, den ich genommen habe.

Wie ich schon erwähnt hatte, wurde ich mit meiner Arbeit eher als erwartet fertig. Nachdem ich eine Menge „Spaß“ hatte, beschloss ich einen früheren Zug zu nehmen, den es wäre ziemlich langweilig und umständlich stundenlang mit Laptop, Koffern und Rucksack durch die Stand zu rennen.

Ich bezahlte also die Hotelrechnung mit meiner Kreditkarte und fuhr zur “Centraal” Station. Dieses mal hatte ich kein Taxi (Fahrer) Problem, denn ich schaffte es einen direkt vor dem Hotel abzugreifen, als ich dort von der Arbeit ankam und ließ ihn nicht eher gehen, bis ich fertig zur Abfahrt war.

Nachdem ich mich durch ein paar Ticketschalter hindurchgefragt hatte, endete ich schließlich vor dem „Internationalen Schalter“. Ich buchte einen Sitzplatz für den 14 Uhr ICE, welcher von Utrecht Centraal aus starten sollte. Da ich immer noch in Den Haag war, suchte ich mir eine Verbindung nach Untrecht und entschied mich für einen Bummelzug, da ich über 90 Minuten Zeit totzuschlagen hatte.

Gut, das war die falsche Wahl! Natürlich, ich war im Zeitplan und kam 30 Minuten bevor der ICE International abfuhr an, aber die Jagd hatte gerade erst begonnen. 5 Minuten bevor der ICE abfahren sollte, kam eine Durchsage, dass er die „Spoor“ gewechselt hatte. Ich musste also von meinem Platz zum gegenüberliegenden Ende des Bahnhofs rennen, immer noch mein ganzes Gepäck im Schlepptau. Glücklicherweise schaffte ich es in der letzten Sekunde. Mein Sitzplatz war natürlich am anderen Ende des Zuges, so dass ich mich durch den kompletten ICE zu meinem Sitz quetschen musste. Selbstverständlich musste ich dort erst einmal einen anderen Passagier verjagen.

Ich setzte mich, stöpselte meine Kopfhörer ein und versuchte zu schlafen. Wenig später kamen wir auch schon in Oberhausen an, meine erste Station auf deutscher Seite. Dummerweise – war es auch die letzte. Einige Minuten vergingen wartend, als eine weitere Durchsage im Zug kam. Der Sprecher erzählte uns erst einmal sein halbes Leben und erwähnte in einer Nebenbemerkung, dass der ICE hier aufgrund von „logistischen Problemen“ enden würde.
Er begann alle möglichen Verbindungen nach Duisburg, Düsseldorf, Münster, Dortmund, Essen, Bochum und Köln aufzuzählen. Als er endlich über Frankfurt sprach, lernte ich, dass mein alternativer ICE gleich am Gleis gegenüber warten würde.

Ich schnappte mir also mein ganzes Gepäck, stürmte aus dem ICE, machte zwei Schritte in Richtung des anderen Zuges, als sich dort die Türen schlossen und er abfuhr.
Ich musste hart gegen den Drang ankämpfen, den Schaffner am Gleis nicht ins Gesicht zu schlagen, als er meinte „Oh, dumm gelaufen. Gehen sie doch zum Informationsschalter und fragen dort nach einer anderen Verbindung.“

Ich tat wie mir geheißen, zusammen mit ca. 100 anderen Leuten. Ich fand heraus, dass ich nun zwei Stunden auf den nächsten ICE warten könnte. Also entschied ich mich für eine weitere Bummelzugverbindung nach Köln, da ich wusste, dass von Dort nach Frankfurt eine ICE Direktverbindung besteht.
Weitere 90 Minuten später, kam ich dort auch an. Ich musste die meiste Zeit zwischen ca. 35 stinkenden Leuten stehen, mein Gepäck zwischen die Beine geklemmt, da der Zug total überfüllt war. In Köln schaffte ich es dann in den ICE nach Frankfurt, aber natürlich hatte ich jetzt keine Sitzplatzreservierung mehr, und der ICE schien schon ausgebucht bevor die Meute aus meinem ursprünglichen Zug dort nun einstieg.

Den ganzen Weg, zwischen Ellbogenkämpfen mit anderen Passagieren, versuchte ich weiterhin meinen Bruder ans Telefon zu bekommen. Dieser verdammte Schläfer!
Meine Mutter hatte eine Entschuldigung „Du weißt dich, ich fahre mit dem Auto nicht nach Frankfurt“ und mein Vater erzählte mir, er könne mich auch nicht abholen, da er sich um meinen Hund kümmern müsste.

Als ich schließlich um 20:30 Uhr am Flughafen ankam (das war auch die Zeit, für die mein ursprünglicher ICE, wenn ich nicht früher losgefahren wäre, planmäßig einfahren sollte…).

Dort angekommen hatte ich genau 2 Minuten Zeit vom ICE Bahnhof zum S-Bahnhof zu rennen. Natürlich schaffte ich das nicht, da es ein langer Weg ist, auch ohne Gepäck. Die nun planmäßig folgende Reisezeit mit der nächsten S-Bahn betrug in Summe bis nach Hause fast 90 Minuten, plus Fußweg im Regen vom Bahnhof…
Das war dann der Moment wo ich mit der Bahn abgeschlossen hatte und zum Taxistand gegangen bin…

Will You Ever Reach the End? (Remixes) (UK Import) Gerade gehört:
Will You Ever Reach the End? (Remixes) (UK Import)
Von High Score Warrior

Laß mich kurz nachdenken… NEIN!

Dezember 9, 2008 um 12:00 Uhr

Die Arbeit läuft gut, hier in den Niederlanden. Keine Probleme bisher, nur Kleinigkeiten die ich vor Ort im Labor lösen konnte.


Ich frage mich allerdings, ob es hier “normale” Taxifahrer gibt. Der erste war ein ganz netter, der kein Holländisch, kein Englisch und kein Deutsch gesprochen hat.
Der zweite -heute morgen-… verschwand plötzlich. Der dritte war dann als Ersatz sehr schnell da, verfuhr sich aber völlig und ich gab via Google Maps über mein iPhone und meine Erinnerung an den letzten Besuch vor vier Jahren Wegbeschreibungen.
Der vierte sagte, alles kein Problem, er kenne den Weg - bis er beim Spurwechsel einen Bus übersehen hat und diesem reinfuhr. Verletzt wurde außer dem Taxi, dem Bus und meinen Nerven aber niemand.

Momentan ist mein Adrenalinspiegel also recht hoch, auch ohne, dass ich in einem Coffee Shop sitze und legal Pot rauche.
Das nächste mal, das steht ja mal fest, nehme ich aber wieder einen Mietwagen.

Gerade gespielt:
Grand Theft Auto IV
Grand Theft Auto IV

Ankunft in Den Haag

Dezember 8, 2008 um 12:00 Uhr

(Übersetzung folgt hoffentlich… wenn ich mehr Internet-Verbindungszeit habe…)

My Internet connection is limited to 60 minutes a day. The reason is simple: I arrived at the Netherlands. This is a small country in Europe, which has illuminated highways - all night long. Probably because energy is expensive those days, they have to save it elsewhere.  Bad luck it is my internet connection that got limited.

Anyway… The travel by ICE train was as fun as usually. 30 Minutes before the scheduled departure, the train arrived. Another 30 minutes later than planned, we started the journey. The high-speed train got the time back, because it felt more like an airplane between Frankfurt and Cologne, than a roller coaster trip.
Unfortunately, the board service was short on men power. Very short to call it by name, there was no board service at all. At least outside of the train, we passed SPAMALOT. Nice.

My arrival at the Netherlands was short and painless. I dropped out of the first train somewhere at Utrecht and managed to get into the right half of my next train, so I finally ended up in Den Haag.
Hungry and tired, I went to Burger King, because all other food I could see or smell … was like… fat fries with fat burgers and fat waffles.
Burger King… have it your way. Ok… if this means that no one is going to serve you - than Den Haag has the best Burger King of the world. The staff played the game: “Oh a hungry customer, let’s not see him”. Three out of five left the “restaurant”. And it’s really weird to be at BK’s standing in the front line, 5 waiters ahead, and no one is going to take any action.
I stayed mulish and after an epic time frame, someone had mercy and took my order. Ok, his English was very… strange. The question “Eat here?” sounded exactly like “Light beer?“…
Switching to my new tactic, a constant “yes, yes, yes” to every question, I was able to get something which looked edible.

After the fat king size fries, I decided to take a taxi to the hotel. I approached the taxi stand and wanted to enter the second one, because the first car did not make the impression as it could drive. Well, ten seconds later I was redirected to the first one in line and ended up with a friendly taxi driver from Afghanistan, who did not speak German, Dutch or English. At least he could read the street name and copy it into his “navigation device”, which was duck taped to the front window.
I am sorry that I did not take a picture, but I was a little bit afraid to show my iPhone and lose my life.

Somehow, I cannot remember when, we arrived at the hotel. I had to pay 30 €uro. I did not complain and took my luggage as fast as I could and entered the hotel. It is a nice one, directly at the beach. My first impression is very good, but I hate the 60 minutes Internet per day rule. Probably in the middle of the hot po*n stream, I’m going to lose my con

Currently watching :
Finding Neverland (Widescreen Edition)
Release date: 2005-03-22

Schlechter Erzähler - oder faule Studenten?

Dezember 5, 2008 um 7:30 Uhr

(English Version)

Nachdem ich von meinem kleinen Ausflug an einen studentenfreien Ort zurück gekehrt bin, um die letzten zwei Gruppen für meine Präsentation und Labor-Show einzusammeln, fand ich nur noch ein paar Studenten vor.

Die Mehrheit ist nach dem kostenlosen Mittagessen einfach verschwunden (wer unsere Kantine kennt, kann das nachvollziehen) und nicht mehr aus der Mittagspause zurück gekommen.
Ich wundere mich nur, ob meine Präsentation zu langweilig war, oder ob die Studenten einfach zu faul waren um an einem Freitag Nachmittag zu bleiben und mir zuzuhören.

Ich wette ja auf den zweiten Punkt… Es wird langsam Zeit, dass die Finanzkrise den Arbeitsmarkt trifft… oder etwa nicht?

Economics of Imperfect Labor Markets Gerade gelesen:
Economics of Imperfect Labor Markets
Von Tito Boeri

Lern Deutsch, Quadrat(block)kopf!

Dezember 4, 2008 um 3:40 Uhr

(English Version)

Es ist ja wirklich nett und freundlich, wenn jemand Deinen Block liest und einen Kommentar hinterläßt.
Es ist elegant, wenn deine Blogsoftware oder dein Provider dir hilfreiche Tipps und Tricks zeigen, nützliche Werkzeuge vorschlagen, die dir helfen immer besser zu werden.
Aber es ist nicht sehr freundlich, wenn der Provider hergeht und deine Webseite überall mit Werbung zukleistert. Ein kleiner Textlink oder ein kleines Bild mag ja noch ok sein, wenn sie anfangen überall personalisierte Werbung zu schalten.
Der Provider verwendet dafür deine Tags und Schlagzeilen, und platziert dann den “am besten passenden” Werbebanner gleich neben deinen Blogartikel.

Ein Beispiel: Ich ziehe gerade die SPD in den Dreck (Öhm, in Wahrheit liegt die ja schon dank Eigenarbeit drinnen), während ich meine persönliche Meinung über die Hessen-SPD zum Besten gebe - und mein Provider verwendet die Schlagworte und Tags “Politik, Partei, SPD” und klatscht die neuste SPD-Werbeanzeige zur hessischen Landtagswahl direkt neben meine eigene Überschrift.

MySpace geht da sogar noch einen Schritt weiter.

Sie haben mich analysiert und dabei herausgefunden: “Hey, der schreibt einen englischen und einen deutschen Blog (Block).” Nach langwieriger Forschungsarbeit… platzieren sie dann den folgenden Werbebanner in mein Profil, so dass ich ihn jedesmal wenn ich einen neuen Artikel schreibe ansehen und lesen muss:




Vielen Dank, MySpace. Verdammt!

German Made Simple: Learn to Speak and Understand German Quickly and Easily Gerade gelesen:
German Made Simple: Learn to Speak and Understand German Quickly and Easily
Von Arnold Phd Leitner
Erscheinungsdatum: Am 16.05.2006

Lernen in letzter Minute

November 30, 2008 um 1:25 Uhr

(English Version)

Aktuelle Stimmung:  panisch

Es ist wirklich toll zu sehen, wieviel man heutzutage ohne Internet lernen kann. Im Grunde nichts mehr. Zumindest nicht, wenn man all seine Dokumente auf einem Internetserver abgelegt hat…
Das komplette Wochenende war meine Breitbandverbindung ins Netz ungefähr so schnell, wie eine animierte Höhlenmalerrei.
Gewöhnlich habe ich eine Downloadrate von ca. 1.7Mb/s, aber gerade rechtzeitig wenn ich ein paar 200kb PDF Dateien benötige oder einige Wikipediaartikel lesen will, beträgt sie 1.7b/s.
Mit dieser Art von ‘Breitband’ Verbindung, habe ich vermutlich die komplette Höhle neu gestrichen, bevor ich das Dokument bekomme, welches ich gerne haben möchte. Vielleicht sollte ich nicht immer bis auf die letzte Minute warten, bis ich anfange für einen Test zu lernen.
Verdammt!

Gerade gelesen:

Hacking the Cable Modem: What Cable Companies Don’t Want You to Know

Maden verseuchter Affenkopf am Münchner Flughafen gefunden.

November 29, 2008 um 1:31 Uhr

(English Version)
Aktuelle Stimmung: störrisch

“Hey, was macht Ypsilanti in München?” Das war mein erster Gedanke, als ich diese Schlagzeile gelesen habe, aber sie ist immer noch in Hessen.
In der Tat, es handelte sich um einen echten Affenkopf, den der Zoll am Münchner Flughafen in einem Paket aus Südafrika gefunden hat.

Der Kopf des armen Tieres wird nun von einer Spezialfirma vernichtet und verbrannt, um weitere (?) Schäden an der menschlichen Gesundheit zu verhindern.

Die Zollbehörde ist sich ziemlich sicher, dass es sich bei dem Kopf um den einer geschützen Art handelt, deswegen werden sie rechtliche Schritte sowohl gegen den Absender als auch den Empfänger einleiten. Während ich mir ziemlich sicher bin, dass die deutschen Behörden gegenüber dem Absender in Südafrika relativ machtlos sind, könnte es für den Empfänger ernster werden, wenn er nicht nachweisen kann, dass es sich bei dem Affenschädel nicht um seinen Kopf handelt.

Natürlich hoffe ich sie können ihn zur Rechenschaft ziehen, wenn sich herausstellt, dass er ein Madenverseuchter-Kopf-Sammler-geschützer-Affen ist, aber ich frage mich auch was wohl passieren würde, wenn ich in China ein paar Schnecken-Schniedel bestelle und sie an das Büro der SPD addressiere…

Gerade gelesen:
From a Chinese Kitchen

Verrückter Freitag

November 28, 2008 um 9:18 Uhr

(English Version)

Aktuelle Stimmung: launenhaft

Hurra, es ist Freitag und das Wochenende ist nahe. Ok, mit Wochenende meine ich die Zeit, wo ich zu Hause sitze, studiere und mich auf die Klausur am Montag vorbereite. Und ich spreche nicht von Dir, wie Du durch die Bars ziehst und Bier trinkst.


Allerdings sitze ich hier und grinse. Ich bin nicht wütend, weil die Spülmaschine die tote Ratte spielt. Ich bin auch nicht aufgeregt, aufgrund dieser ganzen Autogeschichte, welche sich wohl als unheimlich teuer entpuppt, da ich wohl ein neues Getriebe benötige.


Nein, ich habe gerade die Nachrichten von gestern und von heute gelesen, und da ist einfach eine Menge die mich amüsiert.
Zum einen der
US Soldat, der Asyl möchte. Und das in Deuschtland, nachdem er desertiert ist…
Zweitens: Während die einen bis heute noch nicht einmal den Kyoto-Vertrag unterschrieben haben, erfüllt Deutschland bereits die Bestimmungen für 2012. Danke an all die Ökosteuern, wir sind nun vier Jahre dem Plan vorraus - und trotzdem vermutlich zwei Generationen zu spät dran, um den Planeten zu retten.


Aber da sind ja noch viel mehr Nachrichten aus aller Welt, die mich grinsen lassen:
Ich mag zum Beispiel all die Nachrichten und Schlagzeilen über die Eröffnung all der Weihnachtsmärkte am kommenden Wochenende, am meisten aber den Fakt, dass da jemand mit allen traditionellen Traditionen bricht, und naturreine Dildos verkauft, statt Glühwein und Lebkuchen. Warum war das nicht meine Idee?

Verdammt!

Gerade gelesen :
Two Outports: A History of Dildo - New Harbour
By Willis P. Martin

Es tut mir ja leid (Halt nein, tut es NICHT), aber Opel sollte ruhig insolvent gehen

November 26, 2008 um 10:49 Uhr

(English Version)

Aktuelle Stimmung: wütend

Wenn Du in der letzten Zeit mein Gelaber verfolgt hast, ist Dir eventuell aufgefallen, dass mein Auto in einer Opel Werkstatt beschädigt, zerstört und geBUSHed wurde.
Heute mitgerechnet, geht das seid einem kompletten Monat und einem Tag so. Deshalb habe ich schlußendlich beschlossen ein weiteres mal die Opel Kundenzentrale anzurufen. Das tat ich am 20. November schon einmal, und wartete seidher auf eine Antwort.
Ich Glücklicher habe mir den Namen und die Personalnummer des Opelservice Mitarbeiters aufgeschrieben, und konnte daher mit ihr erneut sprechen.
Letzte Woche versprach sie mir, die Werkstatt zu kontaktieren, um herauszufinden was los ist. Tja… sie versuchte es, konnte aber ausser deren Zentrale auch niemanden sprechen, geschweige denn den richtigen dort kontaktieren.

Mein nächster Schritt morgen, wird der zu einem Anwalt, sowie zum Verbraucherschutzbund sein. Heute habe ich bereits mit einem KFZ Gutachter telefoniert. Ich werde die Reste meines Autos eintüten und in eine richtige Werkstatt bringen. Mit richtig meine ich, eine, ohne jegliche Verbindung zu Opel oder GM.

Jetzt gerade hasse ich diese Firma einfach nur - und ich wäre nicht traurig, wenn sie bankrott gehen. Zumindest wundere ich mich nicht mehr, warum sie derart gewaltige Finanzprobleme haben.


My Years with General Motors Gerade gelesen:
My Years with General Motors
By Alfred Sloan
Release date: 1990-10-01

iPhone, myPhone, noPhone? Wer zum Kuckuck ist Erik?

November 25, 2008 um 2:01 Uhr

(English Version)

Dienstag Morgen! Das ist wie Montag Morgen, nur ein wenig später.
Ich bereite mich gerade auf die “Mark gegen Schnee & Eis” Show vor, welche zwischen meiner Haustür und meinem (Leih-)Auto aufgezeichnet werden wird. Ich bin dabei komplett eingepackt, mit zusätzlichem Pullover, einer Strickjake, einem Wintermantel, Omas Weihnachtsschal und einer Strickmütze.

Ich schließe die Tür ab und verstaue umständlich meine Finger in den Fäustlingen, drehe mich um und will gerade den Kampf gegen den Winter aufnehmen, als ich ein verhaltenes Klingeln irgendwo tief unter meiner dritten oder vierten Kleiderhaut vernehme.
Seufz. Ich streife die Handschuhe ab und fingere zwischen den Kleiderschichten herum, es dauert nur drei Versuche, bis ich irgendwo tief unten die richtige Tasche gefunden habe.


Ich hebe ab: “Hallo?”
Männerstime: “Hi Erik, Ich…
Ich: “Entschuldigung, ich bin nicht Erik. Ich bin Mark.”
MS: “Oh, ok, kannst Du mir dann kurz Erik geben, bitte?”
Ich: “Nein, es gibt hier keinen Erik. Ich…”
MS: “Mist. Weißt Du wann Erik wieder da ist?”
Ich: “Nein, weiß ich nicht. Ich kenne keinen Erik und…”
MS: “Gut, kannst Du ihm dann bitte eine Nachricht hinterlassen?”
Ich: -Seufz.- “Ich kann das nicht machen, weil es hier generell keinen Erik gibt. Ich denke…”
MS: “Hey, wie bist Du dann an sein Telefon gekommen? Hast Du es gestohlen?”
Ich: “… du hast Dich verwählt…”
MS: “Ich werde sofort Erik anrufen und ihm sagen, dass Du sein Telefon gestohlen hast! Hah, ich kann Deine Nummer auf dem Display sehen!” (aufgelegt)
Ich: “…”

Von Dummheit umgeben, ich bin.

Gerade gesehen:
Sorry, Wrong Number
Sorry, Wrong Number