Mark's Block

Zahnschmerzen und andere WehWehchen

Februar 13, 2009 um 4:44 Uhr

Mich gibt’s noch…

Allerdings erschlagen von Projekten und Projektchen. Furchtbar. Fast so schlimm wie Zahnschmerzen am großen Zeh.

Hin und wieder schaffe ich mein Broken English Blog - es macht halt Spaß in schlechtem und schrägen English über Amis zu lästern, denen das meistens noch nichtmal auffällt. Aber was soll’s. An ihrer Bildung liegt das bestimmt nicht. Schließlich sind sie neidisch auf die neue 2-Euro Münze (das Strichmännchen…), mit der Begründung: “Why do you have a guy throwing a frisbee on your money? That’s so cool.
Ja, sowas muss sich erstmal bis über den großen Teich herumsprechen. Neulich wurde ich noch von einem gefragt, ob Germany an der Ost- oder Westküste von Amerika liegt. Und heute kennen sie schon das neue Geld… blöde GM und Opel…

Überhaupt, dieser ganze Patriotismus da drüben. Jedenfalls bis vor Obama war das so.
Da wurde man sofort verprügelt, sobald man auch nur im beiläufigen Ansatz die Tendenz eines Hinweises auf nicht patriotische Inhalte zu erkennen gegeben hat.
Aber jetzt ist alles besser und die ersten Barack-Amtstage sprechen für sich und lassen mich hoffen. Hoffen auf bessere Zeiten und vor allem auf mehr Zeit für mich selbst.

Zum Wochenende werfe ich noch  einmal einen Blick auf die USA - und ja! Ich sehe schwarz.

Drüben im weißen Haus und damit auch hier für unsere Zukunft. Aber das ist gut so… wenn er seinen Stil beibehält wird die ganze Welt fröhlich schwarz sehen können. Schließlich wollen vor allen anderen auch die notleidenden Bänker endlich wieder schwarze Zahlen sehen. Zumindest auf ihren Bonus-Gehaltsabrechnungen für 2008 haben sie das schon geschafft.

Das kreischende Zahnmonster Gerade gelesen:
Manifest eines Optimisten.
Wider die Schwarzseher und Untergangsphilosophen.

Von Wrong Image
Release am: 2005-02-15

5 Tage vor Weihnachten, geht die Kampagne los.

Dezember 19, 2008 um 12:00 Uhr

(English Version)

Ich hatte wirklich gehofft, die Gesichter von Koch und Gümbel oder irgendwem sonst, nicht an jeder zweiten Hauswand sehen zu müssen, da dies jegliche Weihnachtsstimmung versaut. Allerdings, es ist Weihnachtszeit - und nicht “Wünsch Dir was”-Zeit.
Gestern kam die Plage dann über Hessen. Die SPD macht mir mit ihrem Slogan “Die Roten kommen zurück” gleich einmal Angst. Insbesondere, wenn ich mir so die letzten Nachrichten anhöre, dass da ein RAF Terrorist (und neunfacher Mörder) aus dem Gefängnis entlassen wurde.
Die SPD hat es bisher ganz klar gezeigt: Sie sprechen mit Schlangenzunge.
Ich habe alle Rechte der Welt mir Sorgen zu machen, wenn ich lese “Die Roten kommen zurück.”


Die schwarze Partei wünscht dagegen erstmal nur ein “Frohes Neues Jahr und Fröhliche Weihnachten.” Ich frage mich, ob sie es dabei belassen, oder nach dem 6. Januar neue Slogan kommen. Schließlich ist die Neuwahl nur zwei Wochen später.
Ah, ich hasse meine Situation. Nein, ich spreche jetzt nicht über die Plakatgesichter, über welche ich ko**en könnte. Ich spreche über die Wahl selbst. Ich muss wählen zwischen etwas grausamen und etwas schrecklichem. Ich bin verdammt.

Gerade gehört:
Damned Damned Damned
Von The Damned
Release am: 2005-02-15

Weihnachten - oder Erntezeit?

Dezember 18, 2008 um 12:00 Uhr

(English Version)

Während jeder mehr oder weniger bereit für Weihnachten ist, haben einige Bauern aus meinem Bundesland ihre zweite Getreideernte des Jahres eingefahren.
Deutschland hat bloß die doppelte Größe von Wisconsin, aber der Klimawandel tritt hier trotzdem stärker auf als erwartet. Einige mutige Bauern haben in Erwartung eines weiteren milden Winters im August ein zweites mal Getreide ausgesät.
Vor fünf Monaten, haben die 70jährigen Nachbarbauern ihre Köpfe im Gelächter geschüttelt, heute schütteln sie voller Neid ihre Fäuste.
Die zweite Erntezeit in Hessen war ein voller Erfolg, während die Leute in Süddeutschland frieren und den Schnee fortschaufeln.

Ich frage mich nur, wie viele Jahre ich noch warten muss, bis ich Weihnachten feiern kann, während ich unter der Palme in meinem Garten sitze, meine sexy Badesachen trage und einen Pina Chocolada schlürfe.

Cool It: The Skeptical Environmentalist's Guide to Global Warming (Vintage) Gerade gelesen:
Cool It: The Skeptical Environmentalist’s Guide to Global Warming (Vintage)
Von Bjorn Lomborg
Release am: 2008-08-12

Die Weihnachtsmarkt Weihnachtsfeier

Dezember 17, 2008 um 12:00 Uhr

(English Version)

Heute war mein vorletzter Arbeitstag, denn aufgrund von Weihnachten ist meine Firma ab nächster Woche quasi geschlossen.
Für viele meiner Kollegen war es daher auch der letzte Arbeitstag, aber ein paar werden nächstes Jahr zurück kommen.

Während der letzten Jahre wurde meine Firma nicht unbedingt durch großartige Weihnachtsfeiern berühmt, und sie haben an ihrer Tradition festgehalten.
Alle Sommertüren der Kantine wurden weit geöffnet, so dass es keinen Unterschied mehr zwischen “drinnen” und “draussen” gab, und das während Temperaturen herrschten, die man wohl als “bestes mögliches Packers Wetter” bezeichnen könnte.

Kein Wunder, dass der erste Satz der Einladung mit so etwas wie “Zieh Dich warm an - und komm auf den Weihnachtsmarkt auf der Dachterrasse” begann.

Es gab einen Stand mit Glühwein, einen Stand mit Bratwurst, einen Stand mit Braten im Brötchen und einen Waffel-Stand. Und natürlich einige traditionell weihnachtlich gekleidete Assistentinnen, mit roten “Glabsbräu” Zipfelmützen.

Ja, es war eine richtige warme Atmosphäre, die du in jedermanns Augen sehen und zwischen dem Zähneklappern auch hören konntest. Aber hey - die Snacks und der Glühwein waren kostenlos… und jetzt… jetzt kann ich es endlich sagen: Ich habe meine persönliche Weihnachtsstimmung gefunden.
Dank unserer traditionellen Feier.

Seufz.

Gerade gehört:
Coldplay - The Coldplay Phenomenon
Coldplay - The Coldplay Phenomenon

“Expats” rangieren Deutschland als Top Ort um “Liebe zu finden”.

Dezember 16, 2008 um 12:00 Uhr

(English Version)

Expats rank Germany top place to find love

Ja, du hast richtig gelesen. Da steht “Expats”, nicht “Experts”, welche Deutschland als Toport ansehen, um seine Liebe zu finden. (Expats sind “im Ausland lebende”)
Ich lebe hier schon die meiste Zeit meines Lebens, und ich kann dir dazu nur eins sagen: Nope, nichts da, nada.
Sie liegen alle falsch. Ich habe alles mögliche gefunden, aber kein einziges Mädchen, dass von sich behaupten würde, mich zu lieben.

Auf der anderen Seite, sprechen wir über im Ausland lebende Menschen. Natürlich kann ich dann kein Mädchen finden, dass sich in mich verliebt, wenn die alle herkommen und sie mir vor der Nase wegschnappen :p
Und ich dachte bisher diese Auszeichnung ginge nach Thailand, da dort die meisten meiner Freunde ihre Frauen gekauft gefunden haben.
Hey, ich meine, es kann ja nicht ich sein, der das Problem hat (ist?). Ich bin schön, ich bin intelligent, ich bin reich, ich bin jung…

Uhm, guck mich nicht so an. Weihnachten steht vor der Tür. Verdammt, das ist doch die Zeit zum Träumen, oder nicht?

Verdammt!

Gerade gelesen:
I Am a Beautiful Monster: Poetry, Prose, and Provocation
I Am a Beautiful Monster

Bush hatte recht. Da SIND biologische Waffen im Irak!

Dezember 15, 2008 um 12:00 Uhr

(English Version)

Ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Während einer Pressekonferenz auf  Georg W. Bush’s  Abschiedstournee durchalle Länder mit denen er im Krieg liegt (oder kürzlich lag), bekam er ein frühes Weihnachtsgeschenkt. Obwohl es kein besonders tolles war, will er mit seiner Tour fortfahren und noch mehr Präsente sammeln, bevor es irgendwann nächstes Jahr zurück in die USA geht, um seinem Präsidentenjob an Obama zu übergeben.

Während der Pressekonferenz, hat ein irakischer TV Moderator seine Schuhe ausgezogen und auf Bush geworfen.
Dummerweise Natürlich
, er traf ihn nicht ins Gesicht, denn Bush ist sehr vorsichtig in solchen Momenten. Er erwartet jederzeit, dass irgend jemand aufsteht und ihm etwas ins Gesicht schleudern will.

Sein “Witz” über die Schuhgröße mag in der westlichen Welt lustig klingen, aber für die arabischen Menschen ist dies eine Form, die tiefste Verachtung und Abscheu über jemanden auszudrücken.
Vielleicht hatten sie früher ein Schweißfußproblem und diese Tradition entstand daraus, aber ich denke nicht. Andererseits würden die Gotteshäuser (dort wo man zum Betreten die Schuhe ausziehen muss) vermutlich leer bleiben. Zumindest, nur ein paar Wochen bevor die Zeit endlich gekommen ist, Bush zu feuern - ich meine, “Auf Wiedersehen” zu Mr. Buschfeuer zu sagen, bewies er der Welt, dass er schon immer recht hatte. Es SIND biologische Waffen im Irak.


Ich stell’ mich tot, wenn es an der Tür schellt.

Dezember 14, 2008 um 12:00 Uhr

(English Version)

Du weißt das Santa vor der Tür steht, wenn der SPAM Level in deinem Emailpostfach in der Firma sein Jahresrekord erreicht.
75% aller Emails haben einen Titel wie “Merry X-Mas” oder “Merry Christmas” oder “Hey, nimm die blöde Fichte aus meiner Windschutzscheibe”.
(20% sind Nachrichten der IT Abteilung, das sie SPAM eingefangen haben oder einen Server neu starten müssen. In der Regel hast Du beim Lesen dieser Nachricht schon eine weitere Mail, die Dir mitteilt, dass der Server neu gestartet wurde.
DIe restlichen 5% Deiner elektronischen Post kommen dann von echten Leuten oder Kunden.)

Ich weiß nicht, ob ich es bereits erzählt habe, aber wir haben einige Studenten bei uns am Standort arbeiten. Sie kommen aus ganz Europa, denn wir haben nicht genug gebildete Leute im eigenen Land.
Manchmal schaffen sie es dich mit ihrem Dialekt oder seltsam anmutenden Kultur zu überraschen - und genau so ging es mir heute auch.


Zwischen all den X-Massenbriefen war einer dabei: Warning, Santa Claws is coming. Während die komplette christliche Welt Weihnachten mit ihrer Familie feiert und Santa die Last-Minute Geschenke verteilt, muss dieser Student nach Portugal reisen, um seinen Bruder zu treffen und seine Familie zu verteidigen:

Hi all,

I will be flying to Portugal tomorrow for the yearly defence of our home.

You see, every year there’s this evil fat guy dressed in blood red who tries to invade our house through the chimney, and me and my brother have to defend against him.

He always attacks on the 24th of December during Witching Hour (http://en.wikipedia.org/wiki/Witching_hour), coming from the skies with an evil laugh, riding a sleigh pulled by demonic reindeers who draw their power from what I can only imagine are the fears and nightmares of little children.


Arme Portugiesen. Sie müssen wirklich unartige Kinder gewesen sein.

Currently listening:
Santa Claus Is Coming to Town
By Various Artists
Release date: 2002-10-08

Der Wurst-Krieg geht nächstes Jahr weiter!

Dezember 13, 2008 um 12:00 Uhr

(English Version)

Die Schlacht um die Wurst begann bereits in 2005, als ein Gericht entschied, dass nur Metzger in München ihre selbst hergestellten Weißwürste als “Münchner Weißwurst” verkaufen dürfen. Alle anderen bayrischen Metzger dürfen diesen Markennamen nicht verwenden.
Das Patentgericht sagte, es brauche mehr Zeit, um zu entscheiden…


Die Metzgerverbände und Fleischhersteller protestierten ohne Erfolg gegen dieses Urteil. Sie befürchten, dass dieses “berühmte”  (lol?) Münchner Produkt nur noch in  lokalen Supermärkten (quasi als Einzelwurst)
oder als gefrorene Ware an den Rest von Deutschland ausgeliefert werden kann, da die wenigen lokalen Metzger den Bedarf nicht decken könnten.

Ich mag diese “Wurstschlacht” wirklich, es ist bereits die zweite von der ich gehört habe. Die erste wurde damals um die Nürnberger Bratwurst ausgetragen, welche nur dort zusammengemischt und produziert werden darf.
Ich denke, da ist kein Unteschied, verglichen mit… mit… Champagner.
Ok, abgesehen von dem Fakt, dass jeder auf der Welt gerne Champaner trinkt, was kein Pluspunkt für die Münchner Weißwürste ist, denn der Großteil der kultivierten Welt würde nichtmal die Nase an dieses Stück Fleisch halten…


Achja,… vielleicht, wenn dies wirklich zum vollen Gesetz wird, bekommen wir dann keinen “Italienischen Parmaschinken” oder “Griechischen Fetakäse” mehr im Rest von Europa… Kein schlechter Handel, wenn Du mich fragst.

Gerade gehört:
If I’m a Ham, Well You’re a Sausage
Von Don Dixon
Release am: 1996-01-15

Back on Track

Dezember 12, 2008 um 12:00 Uhr

(English Version)

Wieder zurück in Deutschland - wieder im Büro und im Labor am Arbeiten, wieder Abends am Studieren, hatte ich heute auch mein Auto zurück bekommen, nachdem es mehr als sechs (6!) Wochen in der Werkstatt war.
Zumindest hatte ich das gehofft, nachdem sie das komplette Getriebe ausgewechselt hatten… aber als mein Bruder heute morgen den Wagen gefahren ist, soff es mit dem gleichen Fehler erneut ab.

Nun steht es erneut in der Werkstatt (welche am Wochenende natürlich geschlossen ist) und ich erfahre vermutlich am Montag, was Sache ist.
Aber dieses Mal
(Nachdem ich ein klein wenig sauer war und mein Bruder wie ein Berserker tobte) hatte ich einen Leihwagen.

Ich frage mich ernsthaft, ob ich es nochmal wieder sehe,…dieses Jahr? Nächstes Jahr? Nie?
Ich weiß es nicht. Aber ich kann nun den US Senat verstehen, der GM nicht mehrere Milliarden zahlen will.
Ich würde das auch nicht.

Gerade gesehen:
Saving General Motors
Release am: 2008-10-10

Der 8 Stunden Zug

Dezember 11, 2008 um 12:00 Uhr

(English Version)

Naaahh, nicht der 8-Uhr Zug. Es war der 8-Stunden Zug, den ich genommen habe.

Wie ich schon erwähnt hatte, wurde ich mit meiner Arbeit eher als erwartet fertig. Nachdem ich eine Menge „Spaß“ hatte, beschloss ich einen früheren Zug zu nehmen, den es wäre ziemlich langweilig und umständlich stundenlang mit Laptop, Koffern und Rucksack durch die Stand zu rennen.

Ich bezahlte also die Hotelrechnung mit meiner Kreditkarte und fuhr zur “Centraal” Station. Dieses mal hatte ich kein Taxi (Fahrer) Problem, denn ich schaffte es einen direkt vor dem Hotel abzugreifen, als ich dort von der Arbeit ankam und ließ ihn nicht eher gehen, bis ich fertig zur Abfahrt war.

Nachdem ich mich durch ein paar Ticketschalter hindurchgefragt hatte, endete ich schließlich vor dem „Internationalen Schalter“. Ich buchte einen Sitzplatz für den 14 Uhr ICE, welcher von Utrecht Centraal aus starten sollte. Da ich immer noch in Den Haag war, suchte ich mir eine Verbindung nach Untrecht und entschied mich für einen Bummelzug, da ich über 90 Minuten Zeit totzuschlagen hatte.

Gut, das war die falsche Wahl! Natürlich, ich war im Zeitplan und kam 30 Minuten bevor der ICE International abfuhr an, aber die Jagd hatte gerade erst begonnen. 5 Minuten bevor der ICE abfahren sollte, kam eine Durchsage, dass er die „Spoor“ gewechselt hatte. Ich musste also von meinem Platz zum gegenüberliegenden Ende des Bahnhofs rennen, immer noch mein ganzes Gepäck im Schlepptau. Glücklicherweise schaffte ich es in der letzten Sekunde. Mein Sitzplatz war natürlich am anderen Ende des Zuges, so dass ich mich durch den kompletten ICE zu meinem Sitz quetschen musste. Selbstverständlich musste ich dort erst einmal einen anderen Passagier verjagen.

Ich setzte mich, stöpselte meine Kopfhörer ein und versuchte zu schlafen. Wenig später kamen wir auch schon in Oberhausen an, meine erste Station auf deutscher Seite. Dummerweise – war es auch die letzte. Einige Minuten vergingen wartend, als eine weitere Durchsage im Zug kam. Der Sprecher erzählte uns erst einmal sein halbes Leben und erwähnte in einer Nebenbemerkung, dass der ICE hier aufgrund von „logistischen Problemen“ enden würde.
Er begann alle möglichen Verbindungen nach Duisburg, Düsseldorf, Münster, Dortmund, Essen, Bochum und Köln aufzuzählen. Als er endlich über Frankfurt sprach, lernte ich, dass mein alternativer ICE gleich am Gleis gegenüber warten würde.

Ich schnappte mir also mein ganzes Gepäck, stürmte aus dem ICE, machte zwei Schritte in Richtung des anderen Zuges, als sich dort die Türen schlossen und er abfuhr.
Ich musste hart gegen den Drang ankämpfen, den Schaffner am Gleis nicht ins Gesicht zu schlagen, als er meinte „Oh, dumm gelaufen. Gehen sie doch zum Informationsschalter und fragen dort nach einer anderen Verbindung.“

Ich tat wie mir geheißen, zusammen mit ca. 100 anderen Leuten. Ich fand heraus, dass ich nun zwei Stunden auf den nächsten ICE warten könnte. Also entschied ich mich für eine weitere Bummelzugverbindung nach Köln, da ich wusste, dass von Dort nach Frankfurt eine ICE Direktverbindung besteht.
Weitere 90 Minuten später, kam ich dort auch an. Ich musste die meiste Zeit zwischen ca. 35 stinkenden Leuten stehen, mein Gepäck zwischen die Beine geklemmt, da der Zug total überfüllt war. In Köln schaffte ich es dann in den ICE nach Frankfurt, aber natürlich hatte ich jetzt keine Sitzplatzreservierung mehr, und der ICE schien schon ausgebucht bevor die Meute aus meinem ursprünglichen Zug dort nun einstieg.

Den ganzen Weg, zwischen Ellbogenkämpfen mit anderen Passagieren, versuchte ich weiterhin meinen Bruder ans Telefon zu bekommen. Dieser verdammte Schläfer!
Meine Mutter hatte eine Entschuldigung „Du weißt dich, ich fahre mit dem Auto nicht nach Frankfurt“ und mein Vater erzählte mir, er könne mich auch nicht abholen, da er sich um meinen Hund kümmern müsste.

Als ich schließlich um 20:30 Uhr am Flughafen ankam (das war auch die Zeit, für die mein ursprünglicher ICE, wenn ich nicht früher losgefahren wäre, planmäßig einfahren sollte…).

Dort angekommen hatte ich genau 2 Minuten Zeit vom ICE Bahnhof zum S-Bahnhof zu rennen. Natürlich schaffte ich das nicht, da es ein langer Weg ist, auch ohne Gepäck. Die nun planmäßig folgende Reisezeit mit der nächsten S-Bahn betrug in Summe bis nach Hause fast 90 Minuten, plus Fußweg im Regen vom Bahnhof…
Das war dann der Moment wo ich mit der Bahn abgeschlossen hatte und zum Taxistand gegangen bin…

Will You Ever Reach the End? (Remixes) (UK Import) Gerade gehört:
Will You Ever Reach the End? (Remixes) (UK Import)
Von High Score Warrior