Mark's Block

Ich stell’ mich tot, wenn es an der Tür schellt.

Dezember 14, 2008 um 12:00 Uhr

(English Version)

Du weißt das Santa vor der Tür steht, wenn der SPAM Level in deinem Emailpostfach in der Firma sein Jahresrekord erreicht.
75% aller Emails haben einen Titel wie “Merry X-Mas” oder “Merry Christmas” oder “Hey, nimm die blöde Fichte aus meiner Windschutzscheibe”.
(20% sind Nachrichten der IT Abteilung, das sie SPAM eingefangen haben oder einen Server neu starten müssen. In der Regel hast Du beim Lesen dieser Nachricht schon eine weitere Mail, die Dir mitteilt, dass der Server neu gestartet wurde.
DIe restlichen 5% Deiner elektronischen Post kommen dann von echten Leuten oder Kunden.)

Ich weiß nicht, ob ich es bereits erzählt habe, aber wir haben einige Studenten bei uns am Standort arbeiten. Sie kommen aus ganz Europa, denn wir haben nicht genug gebildete Leute im eigenen Land.
Manchmal schaffen sie es dich mit ihrem Dialekt oder seltsam anmutenden Kultur zu überraschen - und genau so ging es mir heute auch.


Zwischen all den X-Massenbriefen war einer dabei: Warning, Santa Claws is coming. Während die komplette christliche Welt Weihnachten mit ihrer Familie feiert und Santa die Last-Minute Geschenke verteilt, muss dieser Student nach Portugal reisen, um seinen Bruder zu treffen und seine Familie zu verteidigen:

Hi all,

I will be flying to Portugal tomorrow for the yearly defence of our home.

You see, every year there’s this evil fat guy dressed in blood red who tries to invade our house through the chimney, and me and my brother have to defend against him.

He always attacks on the 24th of December during Witching Hour (http://en.wikipedia.org/wiki/Witching_hour), coming from the skies with an evil laugh, riding a sleigh pulled by demonic reindeers who draw their power from what I can only imagine are the fears and nightmares of little children.


Arme Portugiesen. Sie müssen wirklich unartige Kinder gewesen sein.

Currently listening:
Santa Claus Is Coming to Town
By Various Artists
Release date: 2002-10-08

Der Wurst-Krieg geht nächstes Jahr weiter!

Dezember 13, 2008 um 12:00 Uhr

(English Version)

Die Schlacht um die Wurst begann bereits in 2005, als ein Gericht entschied, dass nur Metzger in München ihre selbst hergestellten Weißwürste als “Münchner Weißwurst” verkaufen dürfen. Alle anderen bayrischen Metzger dürfen diesen Markennamen nicht verwenden.
Das Patentgericht sagte, es brauche mehr Zeit, um zu entscheiden…


Die Metzgerverbände und Fleischhersteller protestierten ohne Erfolg gegen dieses Urteil. Sie befürchten, dass dieses “berühmte”  (lol?) Münchner Produkt nur noch in  lokalen Supermärkten (quasi als Einzelwurst)
oder als gefrorene Ware an den Rest von Deutschland ausgeliefert werden kann, da die wenigen lokalen Metzger den Bedarf nicht decken könnten.

Ich mag diese “Wurstschlacht” wirklich, es ist bereits die zweite von der ich gehört habe. Die erste wurde damals um die Nürnberger Bratwurst ausgetragen, welche nur dort zusammengemischt und produziert werden darf.
Ich denke, da ist kein Unteschied, verglichen mit… mit… Champagner.
Ok, abgesehen von dem Fakt, dass jeder auf der Welt gerne Champaner trinkt, was kein Pluspunkt für die Münchner Weißwürste ist, denn der Großteil der kultivierten Welt würde nichtmal die Nase an dieses Stück Fleisch halten…


Achja,… vielleicht, wenn dies wirklich zum vollen Gesetz wird, bekommen wir dann keinen “Italienischen Parmaschinken” oder “Griechischen Fetakäse” mehr im Rest von Europa… Kein schlechter Handel, wenn Du mich fragst.

Gerade gehört:
If I’m a Ham, Well You’re a Sausage
Von Don Dixon
Release am: 1996-01-15

Back on Track

Dezember 12, 2008 um 12:00 Uhr

(English Version)

Wieder zurück in Deutschland - wieder im Büro und im Labor am Arbeiten, wieder Abends am Studieren, hatte ich heute auch mein Auto zurück bekommen, nachdem es mehr als sechs (6!) Wochen in der Werkstatt war.
Zumindest hatte ich das gehofft, nachdem sie das komplette Getriebe ausgewechselt hatten… aber als mein Bruder heute morgen den Wagen gefahren ist, soff es mit dem gleichen Fehler erneut ab.

Nun steht es erneut in der Werkstatt (welche am Wochenende natürlich geschlossen ist) und ich erfahre vermutlich am Montag, was Sache ist.
Aber dieses Mal
(Nachdem ich ein klein wenig sauer war und mein Bruder wie ein Berserker tobte) hatte ich einen Leihwagen.

Ich frage mich ernsthaft, ob ich es nochmal wieder sehe,…dieses Jahr? Nächstes Jahr? Nie?
Ich weiß es nicht. Aber ich kann nun den US Senat verstehen, der GM nicht mehrere Milliarden zahlen will.
Ich würde das auch nicht.

Gerade gesehen:
Saving General Motors
Release am: 2008-10-10

Der 8 Stunden Zug

Dezember 11, 2008 um 12:00 Uhr

(English Version)

Naaahh, nicht der 8-Uhr Zug. Es war der 8-Stunden Zug, den ich genommen habe.

Wie ich schon erwähnt hatte, wurde ich mit meiner Arbeit eher als erwartet fertig. Nachdem ich eine Menge „Spaß“ hatte, beschloss ich einen früheren Zug zu nehmen, den es wäre ziemlich langweilig und umständlich stundenlang mit Laptop, Koffern und Rucksack durch die Stand zu rennen.

Ich bezahlte also die Hotelrechnung mit meiner Kreditkarte und fuhr zur “Centraal” Station. Dieses mal hatte ich kein Taxi (Fahrer) Problem, denn ich schaffte es einen direkt vor dem Hotel abzugreifen, als ich dort von der Arbeit ankam und ließ ihn nicht eher gehen, bis ich fertig zur Abfahrt war.

Nachdem ich mich durch ein paar Ticketschalter hindurchgefragt hatte, endete ich schließlich vor dem „Internationalen Schalter“. Ich buchte einen Sitzplatz für den 14 Uhr ICE, welcher von Utrecht Centraal aus starten sollte. Da ich immer noch in Den Haag war, suchte ich mir eine Verbindung nach Untrecht und entschied mich für einen Bummelzug, da ich über 90 Minuten Zeit totzuschlagen hatte.

Gut, das war die falsche Wahl! Natürlich, ich war im Zeitplan und kam 30 Minuten bevor der ICE International abfuhr an, aber die Jagd hatte gerade erst begonnen. 5 Minuten bevor der ICE abfahren sollte, kam eine Durchsage, dass er die „Spoor“ gewechselt hatte. Ich musste also von meinem Platz zum gegenüberliegenden Ende des Bahnhofs rennen, immer noch mein ganzes Gepäck im Schlepptau. Glücklicherweise schaffte ich es in der letzten Sekunde. Mein Sitzplatz war natürlich am anderen Ende des Zuges, so dass ich mich durch den kompletten ICE zu meinem Sitz quetschen musste. Selbstverständlich musste ich dort erst einmal einen anderen Passagier verjagen.

Ich setzte mich, stöpselte meine Kopfhörer ein und versuchte zu schlafen. Wenig später kamen wir auch schon in Oberhausen an, meine erste Station auf deutscher Seite. Dummerweise – war es auch die letzte. Einige Minuten vergingen wartend, als eine weitere Durchsage im Zug kam. Der Sprecher erzählte uns erst einmal sein halbes Leben und erwähnte in einer Nebenbemerkung, dass der ICE hier aufgrund von „logistischen Problemen“ enden würde.
Er begann alle möglichen Verbindungen nach Duisburg, Düsseldorf, Münster, Dortmund, Essen, Bochum und Köln aufzuzählen. Als er endlich über Frankfurt sprach, lernte ich, dass mein alternativer ICE gleich am Gleis gegenüber warten würde.

Ich schnappte mir also mein ganzes Gepäck, stürmte aus dem ICE, machte zwei Schritte in Richtung des anderen Zuges, als sich dort die Türen schlossen und er abfuhr.
Ich musste hart gegen den Drang ankämpfen, den Schaffner am Gleis nicht ins Gesicht zu schlagen, als er meinte „Oh, dumm gelaufen. Gehen sie doch zum Informationsschalter und fragen dort nach einer anderen Verbindung.“

Ich tat wie mir geheißen, zusammen mit ca. 100 anderen Leuten. Ich fand heraus, dass ich nun zwei Stunden auf den nächsten ICE warten könnte. Also entschied ich mich für eine weitere Bummelzugverbindung nach Köln, da ich wusste, dass von Dort nach Frankfurt eine ICE Direktverbindung besteht.
Weitere 90 Minuten später, kam ich dort auch an. Ich musste die meiste Zeit zwischen ca. 35 stinkenden Leuten stehen, mein Gepäck zwischen die Beine geklemmt, da der Zug total überfüllt war. In Köln schaffte ich es dann in den ICE nach Frankfurt, aber natürlich hatte ich jetzt keine Sitzplatzreservierung mehr, und der ICE schien schon ausgebucht bevor die Meute aus meinem ursprünglichen Zug dort nun einstieg.

Den ganzen Weg, zwischen Ellbogenkämpfen mit anderen Passagieren, versuchte ich weiterhin meinen Bruder ans Telefon zu bekommen. Dieser verdammte Schläfer!
Meine Mutter hatte eine Entschuldigung „Du weißt dich, ich fahre mit dem Auto nicht nach Frankfurt“ und mein Vater erzählte mir, er könne mich auch nicht abholen, da er sich um meinen Hund kümmern müsste.

Als ich schließlich um 20:30 Uhr am Flughafen ankam (das war auch die Zeit, für die mein ursprünglicher ICE, wenn ich nicht früher losgefahren wäre, planmäßig einfahren sollte…).

Dort angekommen hatte ich genau 2 Minuten Zeit vom ICE Bahnhof zum S-Bahnhof zu rennen. Natürlich schaffte ich das nicht, da es ein langer Weg ist, auch ohne Gepäck. Die nun planmäßig folgende Reisezeit mit der nächsten S-Bahn betrug in Summe bis nach Hause fast 90 Minuten, plus Fußweg im Regen vom Bahnhof…
Das war dann der Moment wo ich mit der Bahn abgeschlossen hatte und zum Taxistand gegangen bin…

Will You Ever Reach the End? (Remixes) (UK Import) Gerade gehört:
Will You Ever Reach the End? (Remixes) (UK Import)
Von High Score Warrior

“Hab’ Spaß und trink nicht zu viel!” - “Ja was denn nun?”

Dezember 10, 2008 um 11:00 Uhr

(English Version)

Gestern Abend habe ich meinen zurückhaltenden, schüchternen und gut verstecken Bruder angerufen.
Nungut, tatsächlich habe ich damit um 8 Uhr morgens angefangen, ich wollte ihm sagen, dass ich vorraussichtlich schon am Mittwoch Nachmittag, statt um Mitternacht nach Hause komme… leider ohne Erfolg.

Und weißt Du was? Ich bin mir sicher - nein, ich weiß das er zu Hause ist, in seinem flauschigen, tuntigen Wasserbett, schlafend, träumend und das Telefon stundenlang ignorierend.

Ja, darin ist er wirklich gut. Und es macht mich wahnsinnig, da ich ihn sprechen muss, so daß er mich am Flughafen einsammeln kann und ich nicht so ein super teures Taxi nehmen muss.

Als ich ihn abends dann endlich erreicht hatte, ging die Verbindung nadanada direkt nachdem ich ‘Hallo’ gesagt hatte, da mein Akku dank der vielen Versuche nun leer wahr. Oh ja, machmal hasse ich ihn :p

Zwischen all den netten Versuchen ihn zu erreichen, war ich wieder im Testlabor. Allerdings war ich fast zwei Stunden zu spät, da ich über 90 Minuten auf mein Taxi warten musste. Und dass, obwohl ich es bereits gestern Abend vorbestellt hatte, da ich eine Menge über holländische Taxifahrer innerhalb meiner ersten Tage gelernt hatte. Dummerweise hat dieser ‘Trick’ aber nicht funktioniert…

Ich kam so gegen 11 Uhr an, erledigte die Papierarbeit, das Mittagessen und beendete den Test. Es gab nun nichts wichtiges mehr zu tun, so dass ich meine Arbeit gegen halb zwei beenden konnte. Hurra! 24 Stunden Freizeit in den Niederlanden.

Daher sind hier ein paar Tipps, wenn Du mal in den Niederlanden bist:

Fahre kein Taxi. Nimm den Bus oder den Zug. Wundere Dich nicht, falls der Bus in die entgegengesetzte Richtung fährt. Das ist normal, er sammelt erst einmal ein paar Leute in Rußland ein, bevor er Deinen edlen Hintern ans richtige Ziel bringt.

Wenn Du in einem Zug sitzt, welcher in die gegensätzliche Richtung fährt: Panik!
Ja, das ist eine gute Idee. Brich einfach in Panik aus und bringe alle Leute um Dich herum völlig durcheinander. Das rettet Dich vor dem Knöllchen wegen Schwarzfahren und gibt Dir außerdem jede Menge englischsprachige Hilfe in Form von amüsierten Holländern und Holländerinnen.

Was ist passiert? Sie haben vermutlich den Zug in der Mitte zerteilt - und Du sitzt in der falschen Hälfte. Während das Hinterteil des Zuges zu Deinem eigentlichen Ziel unterwegs ist, fährt Dein Teil irgendwo anders hin. Natürlich wäre das nicht passiert, wenn Du holländisch sprechen würdest. Es steht in ihrer Sprache nämlich so ziemlich überall angeschrieben.

Falls Du hungrig wirst… halte Dich an Deine heimatlichen Gewohnheiten. Such Dir also einen Platz im nächsten McDonald’s oder Burger King.
(Ich empfehle McDonald’s, nimm Burger King nur, wenn Du eine Menge Zeit totzuschlagen hast…)

Du fragst warum? Der holländische Weg Essen zuzubereiten:

Nimm irgend ein beliebiges Stück Fleisch, schmeiß es in einen Fleischwolf und nimm den daraus resultierenden Fleisch-Matsch und mische ihn mit irgend einer Form von Kartoffeln. Du kannst rohen Fleischmatsch bekommen, oder gegrillten Fleischmatsch, oder Fleischmatsch im Brötchen, oder gekochten Fleischmatsch und selbstverständlich auch gedünsteten Fleischmatsch. Wenn Du Senf magst, bist Du gut dran, denn das ist das ‘Gewürz’ was die Niederländer scheinbar am häufigsten in den Fleischmatsch mischen.

Ja, die Holländer sind wirklich Rentner freundlich, vielleicht haben sie aber auch einfach schlechte Zahnärzte und ihre Küche ist diesem Umstand perfekt angepaßt.

Wann immer Du in die Niederlande reist, solltest Du die Gelegenheit nutzen und in einen Coffeeshop gehen. Normalerweise wirst Du dort allerdings keinen Kaffee trinken, dafür kannst Du kiffen. Ja, das ist legal. Du kannst es einfach im Coffeeshop kaufen, so wie Du in einem deutschen Coffeeshop Kaffee kaufen kannst.

Versuche bloß NIEMALS eine Zigarette im Coffeeshop zu rauche, denn Rauchen (’Rooking’) ist dort verboten. Ich weiß, das macht überhaupt keinen Sinn, aber hey, Du bist in den ‘Niemalslanden’. Die halten eine Menge Überraschungen für Dich bereit…

The Dutch Oven Cookbook: Recipes for the Best Pot in Your Kitchen Gerade gelesen:
The Dutch Oven Cookbook: Recipes for the Best Pot in Your Kitchen
Von Sharon Kramis

Laß mich kurz nachdenken… NEIN!

Dezember 9, 2008 um 12:00 Uhr

Die Arbeit läuft gut, hier in den Niederlanden. Keine Probleme bisher, nur Kleinigkeiten die ich vor Ort im Labor lösen konnte.


Ich frage mich allerdings, ob es hier “normale” Taxifahrer gibt. Der erste war ein ganz netter, der kein Holländisch, kein Englisch und kein Deutsch gesprochen hat.
Der zweite -heute morgen-… verschwand plötzlich. Der dritte war dann als Ersatz sehr schnell da, verfuhr sich aber völlig und ich gab via Google Maps über mein iPhone und meine Erinnerung an den letzten Besuch vor vier Jahren Wegbeschreibungen.
Der vierte sagte, alles kein Problem, er kenne den Weg - bis er beim Spurwechsel einen Bus übersehen hat und diesem reinfuhr. Verletzt wurde außer dem Taxi, dem Bus und meinen Nerven aber niemand.

Momentan ist mein Adrenalinspiegel also recht hoch, auch ohne, dass ich in einem Coffee Shop sitze und legal Pot rauche.
Das nächste mal, das steht ja mal fest, nehme ich aber wieder einen Mietwagen.

Gerade gespielt:
Grand Theft Auto IV
Grand Theft Auto IV

Ankunft in Den Haag

Dezember 8, 2008 um 12:00 Uhr

(Übersetzung folgt hoffentlich… wenn ich mehr Internet-Verbindungszeit habe…)

My Internet connection is limited to 60 minutes a day. The reason is simple: I arrived at the Netherlands. This is a small country in Europe, which has illuminated highways - all night long. Probably because energy is expensive those days, they have to save it elsewhere.  Bad luck it is my internet connection that got limited.

Anyway… The travel by ICE train was as fun as usually. 30 Minutes before the scheduled departure, the train arrived. Another 30 minutes later than planned, we started the journey. The high-speed train got the time back, because it felt more like an airplane between Frankfurt and Cologne, than a roller coaster trip.
Unfortunately, the board service was short on men power. Very short to call it by name, there was no board service at all. At least outside of the train, we passed SPAMALOT. Nice.

My arrival at the Netherlands was short and painless. I dropped out of the first train somewhere at Utrecht and managed to get into the right half of my next train, so I finally ended up in Den Haag.
Hungry and tired, I went to Burger King, because all other food I could see or smell … was like… fat fries with fat burgers and fat waffles.
Burger King… have it your way. Ok… if this means that no one is going to serve you - than Den Haag has the best Burger King of the world. The staff played the game: “Oh a hungry customer, let’s not see him”. Three out of five left the “restaurant”. And it’s really weird to be at BK’s standing in the front line, 5 waiters ahead, and no one is going to take any action.
I stayed mulish and after an epic time frame, someone had mercy and took my order. Ok, his English was very… strange. The question “Eat here?” sounded exactly like “Light beer?“…
Switching to my new tactic, a constant “yes, yes, yes” to every question, I was able to get something which looked edible.

After the fat king size fries, I decided to take a taxi to the hotel. I approached the taxi stand and wanted to enter the second one, because the first car did not make the impression as it could drive. Well, ten seconds later I was redirected to the first one in line and ended up with a friendly taxi driver from Afghanistan, who did not speak German, Dutch or English. At least he could read the street name and copy it into his “navigation device”, which was duck taped to the front window.
I am sorry that I did not take a picture, but I was a little bit afraid to show my iPhone and lose my life.

Somehow, I cannot remember when, we arrived at the hotel. I had to pay 30 €uro. I did not complain and took my luggage as fast as I could and entered the hotel. It is a nice one, directly at the beach. My first impression is very good, but I hate the 60 minutes Internet per day rule. Probably in the middle of the hot po*n stream, I’m going to lose my con

Currently watching :
Finding Neverland (Widescreen Edition)
Release date: 2005-03-22

Holland - ich komme.

Dezember 7, 2008 um 12:00 Uhr

(English Version)

Erhöht die Dämme, versteckt die Fahrräder, laßt die Bierpreise niedrig und stoppt das Teilen von Zügen. Ich bin auf dem Weg in die Niederlande.
Während mein Bruder heute aus Las Vegas zurück kommt, verlasse ich das Land. Ich dachte das wäre eine gute Idee, aus zwei Gründen:

1.) Ich möchte meinen vermutlichen Pleite-Bruder nicht durchfüttern müssen.

2.) Ich kann in Holland Vor-Ort-Forschungen anstellen, ob die Wirtschaft dort auch so düster aussieht wie in Deutschland - oder ob ich gleich da bleiben sollte.
Wenn es der Wirtschaft genau so dreckig geht wie hier, habe ich immerhin noch Heineken und legales Gras.


Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich dort eine Internetanbindung habe. Also, bleibt dran…

The Official High Times Pot Smoker's Handbook: Featuring 420 Things to Do When You're Stoned Gerade gelesen:
The Official High Times Pot Smoker’s Handbook: Featuring 420 Things to Do When You’re Stoned
Von David Bienenstock

Ducken! Da kommt eine gewaltige Rezession!

Dezember 6, 2008 um 12:00 Uhr

(English Version)

Fast jeder Ökonom ist gerade dabei Weihnachten und Neujahr mit seinen schrecklichen und vernichtenden Vorhersagen über die Deutsche Wirtschaft zu töten. Die Leute werden keine Weihnachtsgeschenke kaufen, weil sie zitternd vor Angst unter ihrem kleinen Weihnachtsbaum sitzen werden und all ihr Geld sparen, um sich im Januar etwas zu Essen kaufen zu können - was nicht leicht ist, ohne Arbeit.

Die Ökonomen sagen einen Einbruch des BSP zwischen einem (bester Fall) und vier (realistischer Fall) Prozent vorher. Der einzige Weg das zu verhindern: Die Steuern unverzüglich senken.
Zum Beispiel die Mehrwertsteuer zurück von 19% auf 16%, zumindest für ein Jahr lang. Andernfalls ist die große Rezession nicht länger vermeidbar und der große Crash wird jeden treffen wie der Meteroid die Dinosaurier.

Anstatt darauf zu hören, spielt Merkel weiter Völkerball. Statt die Steuern zu senken, gehen die Politiker her und senken den Bierkonsum, indem sie Geld für eine Kampagne von Bildern mit ohnmächtigen Teenagern in Pfützen von Erbrochenem ausgeben. Ich bin sicher, das hilft.

Gerade gehört:
Puke Pile
Von Screaming Afterbirth

Schlechter Erzähler - oder faule Studenten?

Dezember 5, 2008 um 7:30 Uhr

(English Version)

Nachdem ich von meinem kleinen Ausflug an einen studentenfreien Ort zurück gekehrt bin, um die letzten zwei Gruppen für meine Präsentation und Labor-Show einzusammeln, fand ich nur noch ein paar Studenten vor.

Die Mehrheit ist nach dem kostenlosen Mittagessen einfach verschwunden (wer unsere Kantine kennt, kann das nachvollziehen) und nicht mehr aus der Mittagspause zurück gekommen.
Ich wundere mich nur, ob meine Präsentation zu langweilig war, oder ob die Studenten einfach zu faul waren um an einem Freitag Nachmittag zu bleiben und mir zuzuhören.

Ich wette ja auf den zweiten Punkt… Es wird langsam Zeit, dass die Finanzkrise den Arbeitsmarkt trifft… oder etwa nicht?

Economics of Imperfect Labor Markets Gerade gelesen:
Economics of Imperfect Labor Markets
Von Tito Boeri